[LANDAU] Kein Bock auf Gejammer! – Den Nazis die Tour vermasseln –
Alle Jahre wieder?!
Bereits zum 4ten mal in Folge marschierten Nazis, im vergangenen Jahr, aus dem Umfeld der süd- und vorderpfälzischen Neonaziszene in Landau auf, um dort eine Kundgebung abzuhalten. Die Kundgebungen fanden in den ersten drei Jahren immer am 16. März statt, während sie letztes Jahr einen Tag vorher aufmarschierten. Sie verlegten ihre Kundgebung aufgrund einer vorzeitigen antifaschistischen Mobilisierung, gegen den ihrerseits nicht öffentlich umworbenen Aufmarsch.
Wichtig ist, dass sie diesen Aufmarsch in der Vergangenheit mit einer kleinen Kundgebungstour verbanden. Weitere Städte waren Neustadt und Bad Dürkheim.
Anlass für ihre Kundgebungen waren die alliierten Luftangriffe am 16.03.1945 (2. Weltkrieg) auf Landau. Sie instrumentalisieren die Ereignisse für ihre Zwecke und deuten die Geschichte bewusst um.
Die Nazis meldeten in der Vergangenheit ihre Kundgebungen sehr kurzfristig an um so möglicherweise Gegenmobilisierungen zu erschweren.
Unter dem Motto „US-Imperialismus tötet! Bomben für den „Frieden“ führten sie am Abend zuvor in Landau eine Flyer-Verteilaktion durch.
In ihrem Flyer wurde jedoch nicht explizit für den Aufmarsch geworben, sondern politische Forderungen gestellt und unter anderem die historischen Ereignisse bezüglich der Bombardierung deutscher Städte im 2. Weltkrieg, mit einer antideutschen Verschwörung in Verbindung gebracht.
Die Nazikundgebung fand in den ersten Jahren auf dem Stiftsplatz in der Innenstadt Landaus statt.
In den letzten beiden Jahren führten die Nazis ihre Kundgebung jedoch in der Ostbahnstraße, zwischen Sparkasse und Post durch.
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