[01.11.2014 – Stuttgart] Demonstration: Stoppt den IS – Solidarität mit Rojava!

+++ Solidaritätsdemonstration mit Rojava +++

Seit mehreren Wochen konzentrieren sich die brutalen Angriffe des IS (Islamischer Staat) auf Kobanê in Rojava, eine hauptsächlich von KurdInnen bewohnte Region im Norden Syriens. Wenn dessen Verteidigung durch die bewaffneten Einheiten der kurdischen PYD (der PKK nahe stehende kurdische ArbeiterInnen-Partei) den IS Angriffen nicht standhalten kann, droht ein erneutes Massaker. Mehrere zehntausend Menschen sind aufgrund der schwierigen Situation aus der Region geflohen.


Der Islamische Staat (IS)

Mit dem Ziel eines sunnitisch-islamistischen Gottesstaat ruft der IS international zum Dschihad auf. Allein aus Deutschland sollen rund 320 Jugendliche dem Aufruf des IS gefolgt sein. Ausgerüstet mit modernsten Waffen, die sie von der irakischen Armee erbeutet haben, konnten die IS-Milizen innerhalb der letzten Monate ihr Einflussgebiet stark ausdehnen. Für die ethnisch und religiös vielfältige Bevölkerung Syriens und des Irak hat dies zu Folter, Flucht und Massakern geführt. Gegnerische KämpferInnen oder die schlicht andersgläubige ZivilistInnen wurden bereits zu tausenden hingerichtet. Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden bis jetzt über 2000 Frauen durch den IS gefangengenommen und auf Sklavenmärkten verkauft.


Rojava – eine demokratische Alternative

Mit Beginn des blutigen Bürgerkriegs in Syrien wurden in Rojava sowohl die Regierungstruppen Assads, als auch islamistische Verbände wie die „Al Nusra“ verjagt. Daraufhin wurde mit dem Aufbau eigener basisdemokratischer Selbstverwaltungsstrukturen begonnen. In diesem Prozess sind neben den KurdInnen alle ethnischen und religiösen Minderheiten beteiligt. Neben gesellschaftlich emanzipatorischen Prozessen, in denen es auch um die Befreiung der Frauen aus patriarchalen Zwängen ging, wurden erste Schritte für die Kollektivierung der Wirtschaft gemacht. Die Verteidigungseinheiten YPG und YPJ versuchen seitdem, dieses demokratische Projekt zu schützen. Von Beginn an befinden sie sich im erbitterten Widerstand gegen die IS-Milizen. Das Massaker an der ezidischen Bevölkerung im Irak konnte nur durch ein sofortiges Eingreifen größtenteils dieser Einheiten gestoppt werden.

Die neue „Kriegsallianz gegen den Islamischen Staat“
Während YPG und YPJ seit langem gegen den IS kämpfen, haben die NATO-Staaten, Saudi-Arabien und Katar islamistische Banden wie die „Al-Nusra“ und den IS jahrelang ignoriert, geduldet und teilweise sogar direkt durch finanzielle und logistische Hilfe unterstützt – und das, obwohl die kurdische Selbstverwaltung in Rojava immer deutlich darauf hingewiesen hat, dass dieser islamistische Herrschaftsanspruch eine Gefahr für die gesamte Region darstellt. Wirtschaftliche und geostrategische Interessen waren den Staaten der sich neu formierten „Kriegsallianz“ jedoch Grund genug, der Entwicklung tatenlos zuzusehen. Dabei ging es ihnen um den Sturz des Assad-Regimes, unter anderem um das schiitische Einflussgebiet des Irans zurück zu drängen. Auch sollte Rojava und sein demokratischer, mit antikapitalistischen Elementen versehener Strukturaufbau geschwächt werden.

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[01.09.2014 – Kaiserslautern] Antimilitaristische Demonstration und Kundgebungen

Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin.

Carl Sandburg

NIE WIEDER KRIEG?

Vor 100 Jahren begann der Erste, vor 75 Jahren begann der Zweite Weltkrieg. Beide Kriege forderten zusammen ca. 80 Millionen Menschenleben, Nationalsozialisten verübten Völkermord. Seit dieser Zeit wurden im sog. „Kalten Krieg“ und noch einmal verstärkt nach dem Zusammenbruch des Warschauer Paktes und 9/11 unzählige Kriege mit zigtausenden von Toten geführt und angezettelt. Sehr viele dieser Kriege wurden durch die US-Airbase im nahen Ramstein erst möglich gemacht. Spätestens seit dem Jugoslawien-Krieg Ende der 90er sind die jeweils Regierenden in Deutschland wieder direkt an Kriegen beteiligt.

Darüber hinaus werden über Rüstungsexporte, sowie wirtschaftliche und politische Einflussnahme lokale Konflikte zu Kriegen eskaliert. Nachdem Bundespräsident Gauck und die große Koalition in Berlin das Ende der Zurückhaltung verkündet haben, kam der Krieg auch prompt wieder nach Europa. Aber auch in Syrien und Gaza haben die Regierenden über einseitige Waffenlieferungen zur momentanen Situation beigetragen. Die deutschen Leitmedien unterstützen dieses Treiben durch ihre einseitige, teilweise propagandistische Berichterstattung. Wir rufen dazu auf:

Die Kriege zu beenden:

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[30.07.14 – Landau] Flüchtlingsfrauen werden laut! Aktionstour quer durch Deutschland

Gefahrenvolle Reisewege, herum geschoben durch ganz Europa, untergebracht in Sammelunterkünften oft weit weg von jeder Infrastruktur, Gutscheine, Arbeitsverbote, ein alltäglicher Kampf um ausreichende medizinische Versorgung, immer gegenwärtig die Angst vor Abschiebung … und Sexismus, wie ihn jede Frau erlebt noch dazu … wir Flüchtlingsfrauen haben allen Grund laut zu werden und ein menschenwürdiges Leben einzufordern. Wir laden alle Flüchtlingsfrauen ein, mit uns zusammen laut zu werden!

Im Sommer 2014 wollen wir uns gemeinsam mit anderen Flüchtlingsfrauen an einem Projekt des Musikers Heinz Ratz und seiner Band Strom & Wasser beteiligen: Auf Flößen werden wir vom 14.7. bis 27.8. über Flüsse und Kanäle von Nürnberg bis Berlin reisen, als schwimmende Demonstration auf die Situation von fliehenden Frauen und Kindern aufmerksam machen und lautstark unsere Forderungen in die Öffentlichkeit tragen.

Außerdem wird ein Rahmenprogramm in den Flüchtlingsunterkünften stattfinden, dabei wollen wir mit Flüchtlingsfrauen ins Gespräch über ihre Sorgen und Probleme kommen und sie zu den abendlichen Konzerten von ‚Strom und Wasser feat. The Refugee Women’ einladen. Diese abendlichen Konzerte werden so zu Begegnungen zwischen deutschem Publikum und Flüchtlingsfrauen. Die Tour-Termine finden sich hier: http://www.fluchtschiff.de/

Wir wollen diese Reise mit euch nutzen, um uns mit anderen Flüchtlingsorganisationen zu vernetzen und mit Flüchtlingsfrauen in ganz Deutschland zu sprechen und werden über unsere Erlebnisse während der Tour auf diesem Webblog berichten. So werden wir die Situation von Flüchtlingsfrauen in Deutschland dokumentieren und unsere und eure Anliegen und unseren und euren Widerstand öffentlich machen.

Flüchtlingsfrauen, Schwestern, Freundinnen, Unterstützerinnen, Aktivistinnen: Kommt mit!
Unterstützt uns als Reporterin, Fahrerin, Übersetzerin, mit Kinderbetreuung…!
Wenn ihr Interesse oder Fragen habt, meldet euch: info@women-in-exile.net
Refugee women get loud! Action tour across Germany

Dan­ger­ous jour­neys, pushed around all over Eu­rope, housed in col­lec­tive homes which are of­ten far away from any in­fra­struc­ture, vouch­ers, work ban, a daily fight for ad­e­quate med­ical care, per­ma­nent fear of be­ing de­ported … and in ad­di­tion sex­ism, as each woman exper­iences on top of that … we refugee women have every rea­son to get loud and to de­mand a life in hu­man dig­nity. We in­vite all refugee women to get loud to­gether with us!

In sum­mer 2014, we want to par­tic­i­pate, along with other refugee women, in a pro­ject of the mu­si­cian Heinz Ratz and his band Strom & Wasser: On rafts we will travel on rivers and canals, from July 14^th to Au­gust 27th, from Nurem­berg to Berlin. This will be a float­ing demonstra­tion to draw at­ten­tion to the sit­u­a­tion of refugee women and chil­dren, and to loudly voice our de­mands in pub­lic.

In ad­di­tion there will be a gen­eral pro­gramme in the refugee camps, where we will want to get in touch with refugee wo­men and talk with them about their needs and prob­lems and in­vite them to at­tend the evening con­certs of “Strom and Wa­ter fea­tur­ing The Refugee Women”. Then these evening con­certs will be­come an en­counter be­tween the Ger­man au­di­ence and refugee women. You can find the dates of the tour at: http://www.fluchtschiff.de/

We want to use this tour to­gether with you to net­work with refugee women, other refugee or­gan­i­sa­tions and to talk with refugee women all over Ger­many. We will re­port on our ex­pe­ri­ences dur­ing the trip on this web blog. That way we will docu­ment the sit­u­a­tion of refugee women in Ger­many and make pub­lic our and your de­mands and your and our re­sis­tance.

Refugee women, sisters, friends, supporters, activists: Join us!
Support us as a reporter, driver, translator, with child care…!


Stationen

28.07.2014 DE-Tübingen, Sudhaus

29.07.2014 DE-Reutlingen , Franz K.

30.07.2014 DE-Landau, UNI-Atrium

31.07.2014 DE-Heidelberg, Halle 02

01.08.2014 DE-Saarbrücken, u2raum

03.08.2014 DE-Karlsruhe, Tollhaus: Zeltival

04.08.2014 DE-Wiesbaden, Schlachthof

05.08.2014 DE-Friedberg, Junity

06.08.2014 DE-Koblenz, Stattstrand

07.08.2014 DE-Bonn, Alter Zoll

08.08.2014 DE-Köln, Underground

10.08.2014 DE-Düsseldorf, Zakk

11.08.2014 DE-Duisburg, Alte Feuerwache

12.08.2014 DE-Oberhausen, K14

13.08.2014 DE-Essen, Zeche Carl

14.08.2014 DE-Dortmund, Kulturkirche

15.08.2014 DE-Bochum, Bahnhof Langendreer

17.08.2014 DE-Münster, Sputnikhalle

18.08.2014 DE-Osnabrück, Haus der Jugend

19.08.2014 DE-Bramsche, Universum-Kino

20.08.2014 DE-Minden, Hamburger Hof

21.08.2014 DE-Hannover, Faust

22.08.2014 DE-Braunschweig, Matthäuskirche

23.08.2014 DE-Wolfsburg, KUZ Hallenbad / Biergarten

24.08.2014 DE-Magdeburg, OLI-Kino

25.08.2014 DE-Brandenburg, : tbc

26.08.2014 DE-Potsdam, Waschhaus

27.08.2014 DE-Berlin, SO 36

Informationen: Hier klicken!

Quelle: Indymedia

[Doku] Als der Staat Rot sah – Kommunistenverfolgung in den frühen Jahren der BRD

Quelle: YouTube

[Worms] Veranstaltung im Café Affenhaus zum Thema Rechtspopulismus

Am kommenden Freitag findet in Worms eine Veranstaltung zum Thema Rechtspopulismus statt. Hier soll anhand der AfD verdeutlicht werden, wie Rechtspopulismus aussieht und wie dieser vermeintlich einfache Krisenlösungen präsentiert.

Wer also Zeit hat und sich informieren möchte ist aufgerufen diese Veranstaltung zu besuchen.

Freitag, 23.05.2014, Worms, Café Affenhaus – Vortrag: “Rechtspopulismus und rechte Krisenlösungen am Beispiel der AfD”, 19 Uhr

Informationen: Kritisches Kollektiv Worms

 

 

 

[Bad Bergzabern] Keine Homezone für Rechtspopulisten und Rassisten!

Einige Antifaschist_Innen richteten am heutigen Tag einen offenen Brief an das „Hotel Petronella“ in Bad Bergzabern, wo am Donnerstag eine Wahlkampfveranstaltung der „Alternative für Deutschland“ stattfinden soll.
Die Antifaschist_Innen legen in dem offenen Brief die Ursachen für das Fliehen von Menschen nahe und erklärt wie die Rechtspopulisten der „AfD“ Realitäten verschweigen und mit Hilfe von Stereotypen bewusst verdrehen.
So soll z.B. ein Großteil der Einwanderung in die EU und explizit nach Deutschland ,bewusst als „Einwanderung in die Sozialsysteme“ stigmatisiert und deligitimiert werden. Vorallem mit diesem Wind in den Segeln, wird so offensiv ein gewisser Alltagsrassismus verstärkt, untermauert und dringt so immer weiter (nicht nur im bürgerlichen Teil) in die Gesellschaft vor.

Hier einmal der Offene Brief an das „Hotel Petronella“:

Offener Brief an das „Hotel Petronella“ bezüglich AfD-Veranstaltung am 15.05.2014

An die Geschäftsführung, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des „Hotel Petronella“,

wir, einige besorgte Aktivist_Innen der antifaschistischen Aktion wenden uns hiermit an alle, die in irgendeiner Form etwas mit dem Hotel zu tun haben, vor allem aber an diejenigen die darüber zu entscheiden haben wer in diesem Hotel Veranstaltungen durchführt.

Wie Sie dem Betreff des offenen Briefes an Sie sicherlich entnehmen können, geht es um die Wahlveranstaltung der rechtspopulistischen „Alternative für Deutschland“ in Ihrem Hotel.

Die „AfD“ und die Einwanderungsfrage
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[Bad Bergzabern] 15.05.2014 – „Alternative für Deutschland“ im Hotel Petronella

Nächste Woche Donnerstag wollen die Rechtspopulisten der „Alternative für Deutschland“, im „Hotel Petronella“ in Bad Bergzabern eine Veranstaltung mit dem Redner Paul Hampel durchführen.

Die Veranstaltung beginnt laut AfD um 19.30 Uhr im Hotel Petronella.

Keine Plattform für rechtspopulisten! 

Wahlkampf 2014 – Chronik

Wir haben auch für diese Wahlen wieder eine Sonderseite eingerichtet auf der wir euch für Bad Bergzabern und Umgebung, die Aktivitäten der rechten/rechtspopulistischen Parteien dokumentieren und zugänglich machen.

Die Seite könnt ihr hier einsehen. Ihr findet Sie ihr auch unter Informationen > Nazistrukturen > rechte Parteien > Wahlkampf 2014.
Auch findet ihr in den Unterseiten die Listen der NPD und der AfD.

Die Übersicht zum Wahlkampf des letztens Jahres findet ihr auch unter diesen Unterseiten über rechte Parteien.

Solidarität mit den Antifaschist_Innen in der Ukraine – Solidarität muss praktisch werden!

Sieben antifaschistische Gruppen erarbeiteten und veröffentlichten eine Solidaritätsbekundung mit den Antifaschist_Innen in der Ukraine.
Die Bekundung wird von 14 Gruppen, darunter auch Organisationen, unterstützt.
Mitunterstützer dieser Bekundung der Solidarität ist auch die Antifaschistische Aktion Bad Bergzabern.

– Solidarität muss praktisch werden > Hoch die internationale Solidarität im Kampf gegen den internationalen Faschismus! –

Der Text:

Internationale Solidarität mit den Antifaschistinnen und Antifaschisten in der Ukraine!

In den vergangenen Monaten mussten wir mit großer Sorge die angespannten Ereignisse in der Ukraine und Kiew verfolgen. Nicht nur die maßgeblich von Faschisten angeführten Maidan-Proteste, sondern auch die Art und Weise des Regimewechsels sowie die allgemeine Verschärfung und Zuspitzung des politischen Klimas in der Ukraine mit dem Säbelrasseln gegen Russland hierzulande und die Debatten über den Status der Krim sind mehr als besorgniserregend.

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[Kaiserslautern] 01. Mai 2014 – Rassistischer Hetze keinen Meter!

Die Faschisten aus der NPD haben ihre zentrale Wahlkampfveranstaltung in Südwestdeutschland für den 01. Mai 2014 in Kaiserslautern angekündigt. Ein breites Bündnis aus antifaschistischen Kräften mobilisiert zu direkten Aktionen gegen den rassistischen und faschistischen Aufmarsch. Wir werden Euch im folgenden über die Vorbereitungen, Mobilisierung und Hintergründe informieren.

 
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